Start ins Leben

allererste Lebenszeit   auf die Welt kommen

 

Vorgeburtliche und postnatale Bedingungen und Ereignisse haben einen prägenden Einfluss auf das Leben, und sogar die Umstände der Zeugung können Auswirkungen auf die Biographie eines Menschen haben.

So ist es möglich, dass auf Grund einer Schwangerschaft plötzlich eigene frühe Erlebnisse im Mutterleib wachgerufen werden und auf die werdende Mutter und ihr ungeborenes Kind einwirken, sich in Phänomenen während des Geburtsvorgangs zeigen oder sich in der nachgeburtlichen Phase auf unterschiedliche Arten auswirken können. Oft ergeben sich über Generationen hinweg immer wiederkehrende oder sich ähnelnde  Phänomene bei Schwangerschaften und Geburten, z.B. auffällige Häufungen von Fehl- und Totgeburten, schwierige bis dramatische Geburten, sehr frühe Mutterschaften oder auch  Schwangerschaftsabbrüche und unfreiwillige Schwangerschaften.

Es ist ein Zeichen von Fürsorge  und Verantwortung sich selbst und dem werdenden Kind gegenüber, persönliche Kindheitsthemen möglichst vor der Geburt eines eigenen Kindes in Ansätzen aufgearbeitet oder sich zumindest bewusst gemacht zu haben, um dieses "Päckchen" nicht unbeabsichtigt an den neuen Menschen weiterzugeben; dies gilt insbesondere auch für den werdenden Vater und seine anstehende Vaterschaft.

Dennoch darf  dadurch kein Anlass für Schuldgefühle und Besorgnis entstehen, sollte dies nicht ausreichend gelungen sein, denn  erstens, um mit Erich Kästners Worten zu sprechen: "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit" . Und zweitens: nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung des Faktors Resilienz  sowie ein positives, förderliches weiteres Umfeld für ein gutes gelingendes Leben.

 

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